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Biotechnologie und Molekulare Genetik



Funktionsprinzip von DNA-Mikroarrays

DNA-Mikroarrays, auch DNA-Chips genannt, bestehen aus einem festen Träger, zum Beispiel einem Glasobjektträger (Slide) oder einer Nanotiterplatte (Abb. 1), auf den in einem regelmäßigen Muster eine Vielzahl einzelsträngiger DNA-Moleküle bekannter Sequenz, sogenannte Sonden, aufgebracht sind.


Die Mikroarray-Technologie nutzt als Messprinzip die DNA-DNA-Hybridisierung, also die Affinität eines DNA-Stranges zu seiner Komplementärsequenz.

Sie zählt zu den stärksten und hochspezifischen Wechselwirkungen, die in der Natur zu finden sind. 
Durch Markierung der Proben-DNA mit Fluoreszenzfarbstoffen und anschließender Hybridisierung an die Sonden auf der Chip-Oberfläche, lassen sich, nach Auswertung des dabei entstehenden Signals mit einem Fluoreszenzscanner, Aussagen über die Qualität der jeweiligen Rohmilch-Charge, der verwendeten Starterkultur oder über die mikrobiologische Unbedenklichkeit des Endproduktes treffen.

 


This page was last updated in November 2004 by Christiane Glöckner